nginx: Zwei kritische Schwachstellen erfordern schnelle Updates

Das DFN-CERT warnt vor zwei Sicherheitslücken in nginx (CVE-2026-56434, CVE-2026-60005), die es Angreifern ermöglichen, Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen, Daten zu manipulieren oder sensible Informationen abzurufen. Die Schwachstellen können ohne Authentifizierung und aus der Ferne ausgenutzt werden.

Risikobewertung

Die Bedrohung wird als mittel eingestuft. nginx ist weit verbreitet und wird häufig als Webserver oder Reverse Proxy eingesetzt. Besonders betroffen sind Linux-Systeme wie RHEL, Oracle Linux und Ubuntu 22.04 LTS. Da die Lücken remote ausnutzbar sind, sollten betroffene Unternehmen schnell handeln.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie, ob nginx in Ihrer Infrastruktur läuft und welche Version eingesetzt wird. Für RHEL und Oracle Linux sind Patches bereits verfügbar – spielen Sie diese zeitnah ein. Ubuntu-Nutzer sollten auf Updates der Distribution warten und diese ebenfalls zügig einspielen.

Bis Patches vorliegen: Beschränken Sie den Netzwerkzugang zu nginx-Instanzen auf notwendige Quellen und überwachen Sie die Logs auf verdächtige Anfragen. Der Handlungszeitraum beträgt 30 Tage.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4340 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 26.08.2026

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