Python-Schwachstellen: Sicherheitsupdates für Linux-Systeme prüfen

Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen in Python veröffentlicht, die potenziell die Ausführung beliebigen Programmcodes ermöglichen. Betroffen sind insgesamt 13 CVE-Identifikatoren, darunter kritische Remote-Code-Execution-Lücken.

Risikobewertung

Die Schwachstellen wurden primär für SUSE Linux Micro 6.0 dokumentiert. Allerdings nutzen viele Unternehmen Python auf anderen Linux-Distributionen wie SLES 15 oder Ubuntu 22.04 LTS – auch in Entwicklungsumgebungen und Containern. Da ähnliche Schwachstellen typischerweise mehrere Distributionen betreffen, sollte die Relevanz nicht unterschätzt werden. Die genauen Exploitbedingungen sind noch unklar, da die CVE-Details noch nicht vollständig indexiert sind.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie, welche Python-Versionen in Ihrer Infrastruktur eingesetzt werden – besonders Python 3.11. Beobachten Sie die Security-Advisories von SUSE und Canonical aktiv auf Patches für Ihre Systeme. Inventarisieren Sie Python-Installationen in Entwicklungsumgebungen und Containern. Sobald Updates für Ihre Distributionen verfügbar sind, spielen Sie diese im nächsten Wartungsfenster ein.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4388 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 27.08.2026

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