FreeRDP: Update behebt 22 Schwachstellen auf Linux-Systemen
Das Remote-Desktop-Protokoll-Tool FreeRDP erhält ein wichtiges Sicherheitsupdate. Die neue Version 3.31.0 behebt insgesamt 22 Schwachstellen, von denen mehrere als schwerwiegend eingestuft werden.
FreeRDP ist ein RDP-Client für Linux-Systeme und ermöglicht die Verbindung zu Remote-Desktops. Windows-Systeme sind von dieser Schwachstelle nicht betroffen.
Risikobewertung
Die genaue Gefährdung lässt sich derzeit schwer beziffern, da detaillierte technische Informationen zu den Schwachstellen noch nicht öffentlich verfügbar sind. Das Risiko wird als mittel eingestuft. Entscheidend ist, ob FreeRDP in Ihrer Umgebung tatsächlich eingesetzt wird und wie die Schwachstellen ausgenutzt werden können.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, ob FreeRDP auf Ihren Linux-Systemen (insbesondere Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15) installiert und aktiv genutzt wird. Falls ja, planen Sie das Update auf Version 3.31.0 innerhalb der nächsten 30 Tage ein. Warten Sie auf stabile Pakete Ihrer Linux-Distribution – für Ubuntu und SLES sollten offizielle Updates in Kürze verfügbar sein.
Falls FreeRDP bei Ihnen nicht im Einsatz ist, ist keine MaĂźnahme erforderlich.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4428 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 29.08.2026