curl und libcurl: Sicherheitsupdates für Linux-Systeme erforderlich

Das DFN-CERT hat ein Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen in curl und libcurl veröffentlicht. Die beliebten Datentransfer-Tools sind von insgesamt sechs Sicherheitslücken betroffen.

Was ist das Problem?

Die Schwachstellen ermöglichen Angreifer, Informationen abzurufen, Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen. Besonders kritisch: Die Lücken lassen sich aus der Ferne ohne Authentifizierung ausnutzen. Betroffen sind vor allem Linux-Systeme wie Ubuntu 22.04 LTS und SUSE Linux Enterprise Server 15, da curl und libcurl dort standardmäßig installiert sind und von vielen Anwendungen verwendet werden.

Risikobewertung

Das Risiko wird als mittel eingestuft. Bislang gibt es keine Hinweise auf aktive Ausnutzung in der Praxis. Allerdings sind die Schwachstellen neu und Details sind noch begrenzt verfügbar.

Was ist zu tun?

Unternehmen sollten ihre Linux-Systeme zeitnah überprüfen und verfügbare Updates für curl und libcurl einspielen. Beobachten Sie die Sicherheitsadvisories Ihrer Linux-Distribution (Ubuntu USN, SUSE-SU) und führen Sie Updates innerhalb von 30 Tagen durch. Windows-Systeme sind nicht betroffen.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4430 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 29.08.2026

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