ISC BIND: Denial-of-Service-Lücke erfordert schnelles Update
Das DFN-CERT warnt vor einer Sicherheitslücke in ISC BIND (CVE-2026-13204), die einen Denial-of-Service-Angriff ermöglicht. Ein Angreifer kann die Schwachstelle ohne Authentifizierung ausnutzen und damit DNS-Server zum Absturz bringen.
Risikobewertung
Die Lücke wird als mittleres Risiko eingestuft. Zwar liegen noch keine detaillierten technischen Informationen vor, doch ein Ausfall des DNS-Dienstes kann erhebliche Betriebsunterbrechungen verursachen. Besonders kritisch ist dies für Unternehmen, die BIND9 auf Ubuntu 22.04 LTS einsetzen – hier steht bereits ein Sicherheitsupdate zur Verfügung.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, ob BIND9 auf Ihren Systemen aktiv läuft. Falls ja, spielen Sie das Update zeitnah ein: apt update && apt upgrade bind9. Dies sollte innerhalb von 7 Tagen geschehen.
Als Zwischenschritt können Sie DNS-Anfragen auf vertrauenswürdige Quellen beschränken, etwa durch ACL-Regeln in der BIND-Konfiguration. Nutzer von SLES 15 sollten beim Hersteller nach Patch-Verfügbarkeit anfragen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4470 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 01.09.2026