Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für Ubuntu und SLES verfügbar

Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die es Angreifern mit lokalem Systemzugang ermöglichen, beliebigen Code auszuführen. Betroffen sind unter anderem Ubuntu 22.04 LTS und SUSE Linux Enterprise Server 15.

Risikobewertung

Die Schwachstellen (CVE-2023-52924, CVE-2026-43116 und weitere) werden als mittleres Risiko eingestuft. Ein Angriff erfordert lokalen Zugriff auf das System und normale Benutzerrechte. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung in der Praxis ist derzeit gering. Allerdings sollten Unternehmen die Updates nicht ignorieren, da die Sicherheitslücken real sind.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie, ob Canonical und SUSE entsprechende Kernel-Updates für Ihre Systeme bereitgestellt haben. Spielen Sie diese Updates im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Nutzen Sie dazu die Paketmanager apt (Ubuntu) oder zypper (SLES). Nach dem Update ist ein Systemneustart erforderlich.

Begrenzen Sie zudem den Zugriff auf Benutzerkonten mit erweiterten Rechten. Dies reduziert das Angriffspotenzial erheblich.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4494 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 02.09.2026

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