Firefox: Kritische Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates
Mozilla hat mehrere Sicherheitslücken in Firefox und Firefox ESR bekannt gemacht, die ein erhebliches Risiko für Unternehmensgeräte darstellen. Betroffen sind Windows- und Linux-Systeme.
Risikobewertung
Die Schwachstellen ermöglichen unter anderem die Ausführung beliebigen Programmcodes. Das ist besonders kritisch, da Browser-Lücken dieser Art typischerweise über präparierte Webseiten ausgenutzt werden – ohne dass Benutzer authentifizieren müssen oder spezielle Rechte erforderlich sind. Angreifer können potentiell Malware einschleusen oder Daten abgreifen.
Historisch werden solche Firefox-Lücken zeitnah aktiv ausgenutzt. Die genauen technischen Details stehen noch aus, eine Neubewertung ist daher später möglich.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie Firefox und Firefox ESR auf allen betroffenen Systemen innerhalb von 7 Tagen auf die neuesten Versionen (Firefox 155.0 bzw. Firefox ESR 140.15.0). Unter Linux nutzen Sie die Distributionspakete Ihrer Systeme (Debian, Fedora, SUSE, Oracle Linux).
Sofern Firefox nicht zwingend erforderlich ist, beschränken Sie dessen Einsatz auf Unternehmensgeräten auf das notwendigste Minimum. Überwachen Sie weitere Informationen zu den CVE-Details.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4501 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 17.09.2026