Sicherheitslücken in curl und libcurl – Update erforderlich
Das DFN-CERT hat ein neues Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen in curl und libcurl veröffentlicht. Die Lücken betreffen Windows-, Linux- und Unix-Systeme und ermöglichen unter anderem die Manipulation von Dateien sowie den Informationsabfluss.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden mit mittlerem Risiko bewertet. curl und libcurl sind auf Linux-Systemen (SLES 15, Ubuntu 22.04 LTS) standardmäßig installiert und werden von vielen Anwendungen und Skripten genutzt. Die Lücken umfassen sowohl Remote-Angriffsvektoren als auch lokale Angriffsmöglichkeiten. Bislang gibt es keine Hinweise auf aktive Ausnutzung in der Praxis.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie curl und libcurl auf Version 8.22.0 oder die entsprechenden Backport-Pakete Ihrer Linux-Distribution. Dies sollte innerhalb von 30 Tagen erfolgen. Prüfen Sie auch, ob curl auf Windows-Systemen (Windows 10/11, Windows Server) als eigenständige Installation vorhanden ist.
Nach dem Update testen Sie abhängige Anwendungen, Skripte und CI/CD-Pipelines auf Funktionsfähigkeit. Beobachten Sie die weitere Entwicklung des Advisories, da noch detaillierte CVE-Informationen ausstehen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4514 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 03.09.2026