Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für SLES und Ubuntu verfügbar

Das DFN-CERT hat ein Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht. Insgesamt sind 13 Sicherheitslücken betroffen, darunter die kritischere CVE-2026-45970 mit einem CVSS-Score von 7,8.

Risikobewertung

Die Schwachstellen erfordern lokalen Zugriff auf das System und normale Benutzerrechte zur Ausnutzung. Eine Remote-Attacke ohne vorherigen Zugang ist nicht möglich. Das Risiko wird daher als mittel eingestuft. Aktuelle Angriffe in der Praxis sind bislang nicht bekannt. Das Advisory bezieht sich primär auf Red Hat Enterprise Linux 8 – für SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS muss die Betroffenheit einzeln geprüft werden.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie, ob die betroffenen Kernel-Versionen auf Ihren Linux-Systemen installiert sind. Suchen Sie nach verfügbaren Updates über die offiziellen Kanäle: SUSE Security Advisories für SLES 15 und Ubuntu Security Notices für Ubuntu 22.04 LTS. Spielen Sie verfügbare Kernel-Updates im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Beschränken Sie zudem Benutzerrechte auf das notwendige Minimum, um das Eskalationspotenzial zu reduzieren.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4553 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 05.09.2026

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