Python-Schwachstellen: Aktuelle Überwachung empfohlen
Das DFN-CERT hat ein neues Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen in Python veröffentlicht. Die Lücken ermöglichen unter anderem die Ausführung beliebigen Programmcodes, Denial-of-Service-Attacken und Path-Traversal-Angriffe.
Risikobewertung
Das Advisory betrifft primär Python 3.6 auf SUSE Linux Enterprise 12 SP5 – eine Plattform, die in vielen Unternehmen nicht mehr im Einsatz ist. Für Kunden, die SLES 15 oder Ubuntu 22.04 LTS nutzen, besteht derzeit keine direkte Betroffenheit. Allerdings können verwandte Schwachstellen auch auf neueren Systemen auftreten. Die Ausnutzbarkeit der Lücken ist unterschiedlich: Einige erfordern spezielle Privilegien oder Benutzerinteraktion, was das Risiko mindert.
Was ist zu tun?
Überprüfen Sie, welche Python-Versionen in Ihrer Infrastruktur laufen. Inventarisieren Sie alle Python-Installationen auf Linux-Systemen und prüfen Sie die aktuellen Patchstände. Beobachten Sie das Advisory auf Aktualisierungen – sobald vollständige CVE-Informationen verfügbar sind, sollte eine Neubewertung erfolgen. Planen Sie regelmäßige Sicherheitsupdates für Python ein.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4581 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 05.09.2026