Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für Ubuntu und SLES verfügbar

Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die lokale Angriffe ermöglichen. Betroffen sind unter anderem Ubuntu 22.04 LTS und SUSE Linux Enterprise Server 15.

Risikobewertung

Die kritischste Schwachstelle (CVE-2026-43133) erreicht einen CVSS-Score von 7.9. Allerdings ist ein Angriff nur mit lokalem Zugriff und normalen Benutzerrechten möglich – ein Fernzugriff über das Internet ist ausgeschlossen. Derzeit gibt es keine Hinweise auf aktive Ausnutzung in der Praxis. Das Risiko wird daher als mittelmäßig eingestuft.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie die Update-Kanäle Ihrer Linux-Distributoren (Canonical für Ubuntu, SUSE für SLES) auf verfügbare Kernel-Updates. Diese sollten im nächsten regulären Wartungsfenster eingespielt werden. Systeme mit mehreren Benutzern oder nicht vertrauenswürdigen lokalen Konten sollten bevorzugt behandelt werden.

Bis zur Patchung empfehlen wir, den lokalen Benutzerzugriff auf das notwendigste Minimum zu beschränken.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4721 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 11.09.2026

Related Posts

Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen erfordern zeitnahe Updates

Das DFN-CERT hat ein Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS. Die Lücken ermöglichen potenziell die Eskalation von Benutzerrechten auf betroffenen Systemen.

Read More

Linux-Kernel: Zwei Schwachstellen erfordern zeitnahe Updates

Das DFN-CERT warnt vor zwei Schwachstellen im Linux-Kernel (CVE-2025-54518 und CVE-2026-45984), die es Angreifern ermöglichen, beliebigen Code auszuführen. Besonders betroffen sind Systeme mit Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15.

Read More

Linux-Kernel: Mehrere kritische Schwachstellen erfordern schnelle Updates

Das DFN-CERT warnt vor mehreren Sicherheitslücken im Linux-Kernel (Advisory DFN 2026-4585). Betroffen sind unter anderem Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind.

Read More