FreeRDP: Sicherheitslücke ermöglicht unbefugten Programmcode

Das DFN-CERT warnt vor einer Schwachstelle in FreeRDP (CVE-2026-55193), die es Angreifern ermöglicht, beliebigen Code auszuführen. FreeRDP ist ein Remote-Desktop-Client, der auf Linux-Systemen zum Einsatz kommt.

Risikobewertung

Die Schwachstelle wird mit mittlerem Risiko bewertet. Zwar ermöglicht sie die Ausführung von Programmcode ohne vorherige Anmeldung – was grundsätzlich kritisch ist – doch liegen derzeit keine detaillierten Bewertungsdaten vor. Die tatsächliche Gefahr hängt davon ab, ob FreeRDP in Ihrer Umgebung installiert und aktiv genutzt wird. Besonders betroffen sind Linux-Systeme wie SLES 15 und Ubuntu 22.04.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie zunächst, ob FreeRDP auf Ihren Linux-Servern installiert ist. Nutzen Sie dazu die Befehle dpkg -l freerdp* (Ubuntu) oder rpm -qa | grep freerdp (SLES). Falls vorhanden, spielen Sie verfügbare Sicherheitsupdates zeitnah ein. Red Hat stellt bereits Patches bereit; Ubuntu und SLES sollten folgen. Sollte FreeRDP nicht betriebsnotwendig sein, können Sie es auch deinstallieren. Handeln Sie innerhalb der nächsten 30 Tage.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4742 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 11.09.2026

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