OpenSSL-Schwachstellen: Sicherheits-Updates für Linux-Server erforderlich
Das DFN-CERT warnt vor zwei Schwachstellen in OpenSSL, die Linux-Systeme gefährden. Besonders kritisch ist CVE-2026-45447 mit einem hohen Risikoscore von 8,8.
Risikobewertung
Die Schwachstellen ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe und potenziell den Zugriff auf sensible Daten. Ein Angreifer benötigt nur niedrige Privilegien und kann die Lücke über das Netzwerk ausnutzen. Besonders betroffen sind Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15. Zusätzlich ist CVE-2024-5535 aus dem Vorjahr im Advisory enthalten – prüfen Sie, ob diese bereits gepatcht wurde.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie OpenSSL auf allen betroffenen Linux-Systemen innerhalb von 7 Tagen auf die neueste gepatchte Version. Nutzen Sie dafür die Paketmanager Ihres Systems (apt für Ubuntu, zypper für SLES). Nach dem Update müssen Dienste wie Apache, nginx oder PostgreSQL neu gestartet werden, um die Patches zu aktivieren.
Überprüfen Sie zudem, ob veraltete Systeme in Ihrer Infrastruktur vorhanden sind. Kontaktieren Sie uns bei Fragen zur Umsetzung.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4779 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 12.09.2026