Sicherheitslücke in libsoup: Informationsausspähung möglich
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Das DFN-CERT warnt vor einer Schwachstelle in der Netzwerkbibliothek libsoup (CVE-2026-12548). Die Lücke ermöglicht es Angreifern, sensible Informationen auszuspähen und Dienste zum Absturz zu bringen – ohne sich authentifizieren zu müssen.
Betroffene Systeme
Besonders betroffen sind Linux-Server mit SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 15 in den Versionen SP6 und SP7. Die Bibliothek libsoup wird von vielen Anwendungen als Abhängigkeit genutzt, etwa von GNOME-Komponenten und HTTP-Clients.
Risikobewertung
Das Risiko wird als mittel eingestuft. Zwar ermöglicht die Schwachstelle einen Netzwerkzugriff ohne Authentifizierung, erfordert aber Benutzerinteraktion zur Ausnutzung. Dies reduziert die unmittelbare Gefahr, hebt sie aber nicht auf.
Was ist zu tun?
Unternehmen sollten innerhalb von 30 Tagen die verfügbaren SUSE-Sicherheitsupdates für libsoup und libsoup2 einspielen. Prüfen Sie, welche Anwendungen in Ihrer Umgebung die Bibliothek nutzen und ob diese exponiert sind. Nutzer von Ubuntu 22.04 LTS sollten ebenfalls auf verfügbare Patches prüfen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4804 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 15.09.2026