Firefox: Kritische Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates
Das DFN-CERT hat ein Advisory zu mehreren Schwachstellen in Mozilla Firefox und Firefox ESR veröffentlicht. Betroffen sind Windows-, Linux- und macOS-Systeme.
Das Problem
Die Lücken ermöglichen unter anderem die Ausführung beliebigen Programmcodes. Angreifer können diese über präparierte Webseiten ausnutzen – ohne dass Benutzer sich authentifizieren müssen. Das Risiko ist erheblich, da Firefox in vielen Unternehmen als Standard-Browser eingesetzt wird.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden als HOCH eingestuft. Browser-Lücken dieser Art sind typischerweise leicht ausnutzbar und erfordern nur einen Besuch auf einer manipulierten Website. Konkrete technische Details folgen in den kommenden Tagen.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie Firefox und Firefox ESR auf allen betroffenen Systemen innerhalb von 7 Tagen auf die neuesten Versionen (Firefox ≥ 156.0, Firefox ESR ≥ 140.16.0 oder ≥ 153.3.0). Prüfen Sie Ihr Softwareinventar auf verwaltete Firefox-Installationen und nutzen Sie Ihre Update-Mechanismen (WSUS, Intune, SUSE-Patchmanagement). Bis zum vollständigen Rollout können Sie verdächtige Websites durch Proxy-Filter oder DNS-Filterung blockieren.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4875 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 15.10.2026