Linux-Kernel: DoS-Schwachstelle in Ubuntu 22.04 LTS
Das DFN-CERT hat eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel veröffentlicht, die einen Denial-of-Service-Angriff ermöglicht. Die Schwachstelle (CVE-2026-53131) betrifft insbesondere Ubuntu 22.04 LTS und kann dazu führen, dass betroffene Systeme nicht mehr erreichbar sind.
Risikobewertung
Die Schwachstelle wird mit mittlerem Risiko eingestuft. Der Angriff zielt auf die Verfügbarkeit von Systemen ab – Daten werden nicht gefährdet. Bislang gibt es keine Hinweise auf aktive Ausnutzung in der Praxis. Allerdings sollte die Lücke zeitnah geschlossen werden, um Ausfallzeiten zu vermeiden.
Was ist zu tun?
Ubuntu 22.04 LTS-Nutzer sollten die bereitgestellten Kernel-Sicherheitsupdates innerhalb von 30 Tagen einspielen. Wichtig: Prüfen Sie zunächst, welche Kernel-Variante Sie nutzen (Standard, Azure, Oracle, KVM oder Intel IoT). Wählen Sie das passende Update aus und führen Sie anschließend einen Systemneustart durch.
Nutzer von SUSE Linux Enterprise Server (SLES 15) sollten separat auf Hersteller-Patches von SUSE prüfen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4887 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 26.09.2026