OpenSSL: Neun Schwachstellen ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe
Das DFN-CERT hat ein Advisory zu mehreren Sicherheitslücken in OpenSSL veröffentlicht. Neun Schwachstellen (CVE-2026-14456, CVE-2026-14457, CVE-2026-18798 und weitere) ermöglichen Angreifern, betroffene Systeme zum Absturz zu bringen.
Betroffene Systeme
Die Lücken betreffen Linux-Systeme sowie Oracle Linux. Besonders kritisch: OpenSSL wird von vielen Anwendungen wie Apache HTTP Server und nginx verwendet. Ein Update der Kryptographie-Bibliothek kann daher Auswirkungen auf mehrere Dienste haben.
Risikobewertung
Das Risiko wird als mittel eingestuft. Die Schwachstellen ermöglichen zwar keine Datendiebstähle oder unbefugte Code-Ausführung, aber Denial-of-Service-Angriffe können Ihre Systeme lahmlegen. Für einige Lücken sind Authentifizierungsrechte erforderlich, was die Exploitierbarkeit einschränkt.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie OpenSSL auf betroffenen Linux-Systemen innerhalb von 30 Tagen. Für Oracle Linux 9 und 10 stehen Updates bereits zur Verfügung. Nach dem Update sollten Sie Apache und nginx neu starten. Prüfen Sie regelmäßig, ob Patches für Ihre Distribution verfügbar sind.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4980 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 19.09.2026