Linux-Kernel: Kritische Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates
Das DFN-CERT warnt vor mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel, die es Angreifern ermöglichen, beliebigen Code auszuführen. Betroffen sind unter anderem Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15 – Systeme, die in vielen Unternehmensumgebungen im Einsatz sind.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden als HOCH eingestuft. Besonders kritisch: Mindestens eine Lücke lässt sich aus der Ferne ausnutzen, eine weitere über das lokale Netzwerk. Für die meisten Schwachstellen reichen normale Benutzerrechte aus – ein realistisches Risiko in Unternehmensnetzen. Insgesamt wurden über 414 Sicherheitsprobleme behoben.
Was ist zu tun?
Handeln Sie innerhalb von 7 Tagen: Ubuntu-Nutzer spielen Kernel-Updates über apt update && apt upgrade ein, sobald Canonical diese bereitstellt. SLES-Administratoren prüfen SUSE Security Advisories und installieren Patches via zypper. Nach dem Update ist ein Neustart erforderlich.
Bis zur Verfügbarkeit von Patches: Beschränken Sie Netzwerkzugriffe auf Linux-Systeme auf notwendige Quellen und erhöhen Sie das Monitoring auf verdächtige Aktivitäten.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5050 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 22.09.2026