Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für SLES 15 und Ubuntu verfügbar
Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die potenziell die Ausführung von Programmcode ermöglichen. Betroffen sind unter anderem SUSE Linux Enterprise Server 15 und Ubuntu 22.04 LTS.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden mit mittlerem Risiko eingestuft. Der kritischste Fall (CVE-2026-46150) erfordert lokalen Zugriff mit eingeschränkten Benutzerrechten. Der EPSS-Score von 0,1 Prozent deutet darauf hin, dass aktive Angriffe in der Praxis derzeit sehr selten sind. Dennoch sollten betroffene Systeme zeitnah aktualisiert werden.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, ob Ihre SLES-15- und Ubuntu-22.04-Systeme betroffen sind. Vergleichen Sie dazu die installierte Kernel-Version mit den verfügbaren Patches in Ihren Distributionskanälen. Spielen Sie verfügbare Kernel-Updates im nächsten regulären Wartungsfenster ein. SUSE-Kunden können Live-Patch-Optionen nutzen, um Neustarts zu vermeiden. Ein sofortiger Handlungsbedarf besteht nicht, die Aktualisierung sollte aber zeitnah erfolgen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5083 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 23.09.2026