Linux-Kernel: Zwei Schwachstellen erfordern Aufmerksamkeit
Das DFN-CERT hat zwei Schwachstellen im Linux-Kernel dokumentiert, die Angreifer ausnutzen können. Eine ermöglicht Denial-of-Service-Angriffe aus der Ferne, die andere erlaubt lokalen Nutzern, sich Administratorrechte zu verschaffen.
Risikobewertung
Die Gesamtrisikostufe wird als mittel eingestuft. Allerdings unterscheiden sich die Bedrohungen: Die Remote-Schwachstelle (CVE-2026-68121) kann Ihre Systeme von auĂźen lahmlegen. Die lokale Schwachstelle (CVE-2026-80844) ist besonders kritisch, wenn mehrere Nutzer Zugriff auf Ihre Server haben oder wenn Dienste kompromittiert wurden.
Aktuell liegen Sicherheitsupdates nur für Red Hat Enterprise Linux 6 vor – eine sehr alte Plattform. Ob Ihre eingesetzten Systeme wie SLES 15 oder Ubuntu 22.04 LTS betroffen sind, ist noch unklar.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie, ob SUSE und Canonical Sicherheitshinweise zu diesen Schwachstellen veröffentlicht haben. Sobald Patches für Ihre Distributionen verfügbar sind, spielen Sie diese im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Systeme mit mehreren lokalen Nutzern sollten Priorität erhalten.
Wir beobachten die Situation und informieren Sie ĂĽber weitere Entwicklungen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5199 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 26.09.2026