OpenStack Octavia: Schwachstellen ermöglichen Dateimanipulation
Das DFN-CERT hat drei Schwachstellen in OpenStack Octavia bekannt gemacht, die eine Manipulation von Dateien ermöglichen. Betroffen sind die CVEs CVE-2026-74248, CVE-2026-94571 und CVE-2026-94572.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden mit mittlerem Risiko bewertet. Ein unauthentifizierter Angriff ist nicht möglich – die Ausnutzung setzt übliche Privilegien voraus. Besonders relevant ist dies für Unternehmen, die OpenStack Octavia auf Ubuntu 22.04 LTS einsetzen. Zwei der drei Schwachstellen können Auswirkungen auf andere Systemkomponenten haben und damit das Schadenspotenzial erhöhen.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, ob OpenStack Octavia in Ihrer Infrastruktur installiert ist. Der Befehl dpkg -l octavia* zeigt dies auf Ubuntu-Systemen. Ist Octavia nicht im Einsatz, besteht kein Handlungsbedarf.
Ist das Produkt installiert, spielen Sie die bereitgestellten Ubuntu-Sicherheitsupdates zeitnah ein. Beschränken Sie zusätzlich den Netzwerkzugang zu Octavia-Diensten auf autorisierte Nutzer und Systeme. Der Zeitrahmen für die Behebung beträgt 30 Tage.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5201 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 26.09.2026