Perl DBI: Zwei Schwachstellen ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe
Das Perl DBI-Modul, eine weit verbreitete Datenbankschnittstelle für Linux-Server, weist zwei neue Sicherheitslücken auf. Diese können von Angreifern ohne Authentifizierung ausgenutzt werden, um Dienste zum Absturz zu bringen.
Risikobewertung
Die Schwachstellen (CVE-2026-88815, CVE-2026-88816) werden als mittleres Risiko eingestuft. Ein Remote-Denial-of-Service-Angriff ist möglich, ohne dass sich der Angreifer anmelden muss. Besonders relevant ist dies für Unternehmen, die Perl DBI auf exponierten Datenbankservern einsetzen. Ein Datenverlust oder eine Codeausführung sind nicht möglich – die Gefahr liegt in der Verfügbarkeit der Systeme.
Was ist zu tun?
Unternehmen mit SUSE Linux Enterprise Server 15 SP7 sollten das verfügbare Sicherheitsupdate für das perl-DBI-Paket innerhalb von 30 Tagen einspielen. Ubuntu 22.04 LTS-Nutzer prüfen, ob perl-DBI installiert ist und ob Updates bereitstehen. Überprüfen Sie, ob das Modul auf kritischen Systemen aktiv genutzt wird – in diesem Fall sollte die Priorität erhöht werden. Windows-Systeme sind nicht betroffen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5324 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 23.10.2026