Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen erfordern Aufmerksamkeit
Das DFN-CERT hat ein neues Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht. Die Lücken (CVE-2025-38724, CVE-2026-53131, CVE-2026-53221) ermöglichen unter anderem die Ausführung beliebigen Programmcodes und Denial-of-Service-Angriffe.
Risikobewertung
Die Schwachstellen sind primär für Ubuntu 18.04 LTS und 20.04 LTS dokumentiert. Nutzer von Ubuntu 22.04 LTS sind derzeit nicht direkt betroffen. Allerdings können zwei der drei Lücken remote ausgenutzt werden – ein erhebliches Risiko für betroffene Systeme. Detaillierte Bewertungen (CVSS-Scores) liegen noch nicht vor, da das Advisory sehr neu ist.
Was ist zu tun?
Unternehmen mit Ubuntu 18.04 oder 20.04 LTS sollten Sicherheitsupdates zeitnah einspielen. Nutzer von Ubuntu 22.04 LTS sollten die Ubuntu Security Notices (USN) beobachten und prüfen, ob Canonical analoge Updates ankündigt. Sobald Patches verfügbar sind, sollten diese im nächsten regulären Patch-Zyklus eingespielt werden. Eine sofortige Aktion ist für 22.04-LTS-Systeme nicht erforderlich, eine regelmäßige Überwachung jedoch empfohlen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5341 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 01.10.2026