Python-Sicherheitslücken auf Linux-Systemen: Handlungsbedarf für Unternehmen
Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen in Python identifiziert, die Linux-Systeme betreffen. Besonders kritisch: Einige dieser Lücken ermöglichen die Ausführung beliebigen Programmcodes auf betroffenen Servern.
Was ist betroffen?
Die Schwachstellen (CVE-2026-15310, CVE-2026-15806, CVE-2026-17084 und weitere) betreffen Python-Installationen auf Linux-Systemen wie SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS. Neben Remote-Code-Execution sind auch Denial-of-Service-Angriffe und Informationsoffenlegung möglich.
Risikobewertung
Das Risiko wird als mittel eingestuft. Die tatsächliche Gefahr hängt davon ab, ob Python-Dienste in Ihrem Unternehmen über das Netzwerk erreichbar sind. Ohne aktuelle CVE-Details lässt sich die genaue Schwere noch nicht vollständig bewerten.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie sofort, ob Python 3.11 auf Ihren Systemen installiert ist. Spielen Sie verfügbare Sicherheitsupdates von SUSE und Ubuntu ein. Überprüfen Sie zudem, welche Python-basierten Anwendungen in Ihrem Netzwerk laufen und ob diese extern erreichbar sind. Die Patches sollten innerhalb von 30 Tagen eingespielt werden.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5420 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 23.10.2026