Linux-Kernel: 16 kritische Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates
Das DFN-CERT warnt vor 16 Schwachstellen im Linux-Kernel, die es Angreifern ermöglichen, beliebigen Code auszuführen oder ihre Rechte zu erweitern. Besonders betroffen sind SUSE Linux Enterprise Server 15 und Ubuntu 22.04 LTS.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden als HOCH eingestuft. Sie ermöglichen sowohl Remote-Code-Execution (Angriffe über das Netz) als auch lokale Privilegieneskalation. SUSE stellt bereits Live Patches bereit – ein Zeichen für die Kritikalität dieser Lücken. Systeme mit Internetzugang oder exponierten Diensten sind besonders gefährdet.
Was ist zu tun?
Für SLES 15 SP7: Spielen Sie die bereitgestellten Live Patches sofort ein (Kernel 6.4.0-150700.53.73 oder 6.4.0-150700.7.67 RT). Der Vorteil: Live Patching funktioniert ohne Neustart.
Für Ubuntu 22.04 LTS: Führen Sie apt upgrade durch und installieren Sie verfügbare Kernel-Updates. Prüfen Sie anschließend, ob die betroffenen CVEs auch Ihre Ubuntu-Versionen betreffen.
Handeln Sie innerhalb von 7 Tagen. Priorisieren Sie exponierte Systeme.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5440 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 07.10.2026