Linux-Kernel: Kritische Updates für Ubuntu 22.04 LTS erforderlich
Das DFN-CERT hat eine Sicherheitsmitteilung zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht. Betroffen sind insbesondere Ubuntu 22.04 LTS Systeme, die auf Google Cloud Platform (GCP) betrieben werden.
Die Schwachstellen ermöglichen es Angreifern unter bestimmten Bedingungen, beliebigen Code auszuführen. Insgesamt wurden 952 Kernel-Schwachstellen adressiert, darunter mehrere mit Remote-Code-Execution-Potenzial.
Risikobewertung
Wir bewerten diese Schwachstellen als HOCH. Der Grund: Ubuntu 22.04 LTS ist direkt betroffen, und die Möglichkeit der Fernausführung von Code stellt ein erhebliches Risiko dar. Besonders kritisch sind extern erreichbare oder privilegierte Systeme.
Was ist zu tun?
Unternehmen sollten ihre Ubuntu 22.04 LTS Systeme innerhalb von 7 Tagen aktualisieren. Nutzer von GCP sollten die bereitgestellten Kernel-Updates (linux-gcp bzw. linux-gcp-fips) einspielen. Nach der Installation ist ein Neustart der betroffenen Systeme erforderlich.
Wir empfehlen, extern erreichbare Systeme zuerst zu patchen. Prüfen Sie zudem, ob für Ihre Ubuntu-Instanzen separate Updates verfügbar sind.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5487 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 07.10.2026