Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für Ubuntu und SLES erforderlich
Das DFN-CERT hat ein Advisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht (DFN 2026-5527). Betroffen sind verschiedene Linux-Distributionen, darunter Ubuntu und SUSE Linux Enterprise Server (SLES).
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden mit hohem Risiko eingestuft. Sie ermöglichen potenziell Remote-Code-Execution und lokale Privilegieneskalation. Das Advisory umfasst insgesamt über 1.000 Schwachstellen im Linux-Kernel. Besonders kritisch sind die CVEs CVE-2026-64562, CVE-2026-68121 und CVE-2026-68158.
Falls Sie Ubuntu 22.04 LTS einsetzen, sollten Sie prüfen, ob Canonical korrespondierende Kernel-Updates für Ihre Version bereitgestellt hat. Das aktuelle Advisory bezieht sich primär auf Ubuntu 26.04 LTS, signalisiert aber aktive Patch-Aktivitäten.
Was ist zu tun?
Überprüfen Sie innerhalb der nächsten 30 Tage, welche Kernel-Sicherheitsupdates für Ihre Linux-Systeme verfügbar sind. Aktivieren Sie automatische Sicherheitsupdates über “unattended-upgrades” oder vergleichbare Mechanismen. SLES-Nutzer sollten die SUSE-Kanäle auf aktuelle Patches prüfen. Testen Sie Updates zunächst in einer Testumgebung, bevor Sie diese produktiv einspielen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5527 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 08.10.2026