Zoom Workplace: Sicherheitsupdates gegen Privilegieeskalation erforderlich
Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen in der Zoom Workplace App bekannt gemacht, die eine Eskalation von Benutzerrechten ermöglichen. Betroffen sind Installationen auf Windows, macOS, Linux und Android-Geräten.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden als mittleres Risiko eingestuft. Zwar ermöglichen sie eine Privilegieeskalation, erfordern aber teilweise bereits Benutzerrechte oder Benutzerinteraktion. Dennoch sollten betroffene Unternehmen zeitnah handeln. Besonders relevant ist das Risiko für Windows-Umgebungen, da hier Zoom häufig im Einsatz ist.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, ob Zoom Workplace in Ihrem Unternehmen installiert ist. Falls ja, spielen Sie die verfügbaren Updates zeitnah ein: Version 7.2.0 oder 7.1.9 für alle Plattformen, beziehungsweise 7.2.1 für Android. Nutzen Sie vorhandene Deployment-Tools wie SCCM oder Intune für eine zentrale Verteilung. Empfohlen ist auch eine Inventarisierung der aktuell installierten Zoom-Versionen auf allen Endpunkten.
Zeitraum für die Umsetzung: innerhalb von 30 Tagen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5681 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 14.10.2026