Firefox: 59 Sicherheitslücken erfordern sofortige Aktualisierung
Mozilla hat ein umfassendes Sicherheitsupdate für Firefox und Firefox ESR veröffentlicht. Das Update behebt 59 bis 85 Schwachstellen, darunter kritische Lücken, die Remote-Codeausführung ermöglichen.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden als HOCH eingestuft. Besonders kritisch: Angreifer können Schadcode ausführen, ohne sich authentifizieren zu müssen. Ein einfacher Besuch einer präparierten Webseite reicht aus. Die Lücken betreffen Windows 10/11, Linux (SLES 15) und macOS. Auch Privilegieeskalation und Datenabfluss sind möglich.
Was ist zu tun?
Unternehmen sollten handeln:
- Inventur durchführen: Prüfen Sie, wo Firefox im Unternehmen installiert ist – auf Arbeitsplätzen und Servern.
- Aktualisieren: Spielen Sie Firefox Version 153.5.0esr (ESR) oder die aktuelle Stable-Version ein.
- SLES-Systeme: Nutzen Sie die SUSE-Sicherheitsupdates über Ihren regulären Patch-Prozess.
- Deinstallation erwägen: Auf Servern, wo Firefox nicht benötigt wird, sollte die Anwendung entfernt werden.
Zeitrahmen: 7 Tage
Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5684 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 23.10.2026