Firefox: Kritische Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates
Mozilla hat mehrere Sicherheitslücken in Firefox und Firefox ESR bekannt gemacht, die ein erhebliches Risiko für Unternehmensnetze darstellen. Die Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und Code aus der Ferne auszuführen – ohne dass Benutzer spezielle Rechte haben müssen.
Risikobewertung
Die kritischste Lücke (CVE-2026-113470) betrifft alle Firefox-Versionen und ESR-Varianten. Ein realistisches Angriffsszenario: Ein Mitarbeiter besucht eine präparierte Webseite und wird damit zum Ziel. Die fehlende Authentifizierungsvoraussetzung und typische Nutzerinteraktion machen diese Lücke besonders gefährlich. Eine zweite Schwachstelle (CVE-2026-113399) ermöglicht zusätzlich die direkte Ausführung von Schadcode.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie Firefox auf Version 158.0.1 oder höher. Firefox ESR-Nutzer sollten auf Version 153.5.1 oder 115.43.1 upgraden. Nutzen Sie Ihr Softwareverteilungssystem (WSUS, MECM oder Ansible) für einen priorisierten Rollout. Das Update sollte innerhalb von 7 Tagen auf allen Windows-, Linux- und macOS-Systemen durchgeführt sein. Überprüfen Sie anschließend stichprobenartig die installierten Versionen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5882 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 21.10.2026