Squid-Schwachstellen: Sicherheitsupdates für Ubuntu-Systeme verfügbar
Das DFN-CERT hat mehrere Sicherheitslücken in der Proxy-Software Squid bekannt gemacht. Betroffen sind insgesamt sechs Schwachstellen, die es Angreifern ermöglichen könnten, Dienste zu unterbrechen, Informationen offenzulegen oder Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden mit mittlerem Risiko bewertet. Alle Lücken sind aus der Ferne ausnutzbar, erfordern aber unterschiedliche Zugangsrechte. Besonders relevant ist dies für Unternehmen, die Squid auf Ubuntu 22.04 LTS einsetzen – für dieses System stehen bereits Sicherheitsupdates zur Verfügung.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, ob Squid in Ihrer Infrastruktur installiert ist. Nutzen Sie dazu den Befehl dpkg -l squid squid3. Falls die Software aktiv genutzt wird, spielen Sie die verfügbaren Ubuntu-Sicherheitsupdates zeitnah ein (apt-get update && apt-get upgrade squid). Sollte Squid nicht benötigt werden, deaktivieren und entfernen Sie das Paket.
Handeln Sie innerhalb der nächsten 30 Tage. Sobald detaillierte CVE-Informationen verfügbar sind, werden wir die Risikobewertung ggf. anpassen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5923 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 22.10.2026