ISC BIND: Kritische Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates
Das DFN-CERT warnt vor mehreren Schwachstellen im DNS-Server ISC BIND, die remote ohne Authentifizierung ausgenutzt werden können. Betroffen sind Linux-Systeme, darunter SLES 15 SP5 und Ubuntu 22.04 LTS.
Risikobewertung
Die Sicherheitslücken werden als HOCH eingestuft. ISC BIND ist ein weit verbreiteter DNS-Server in Unternehmensnetzen. Die zehn behobenen Schwachstellen umfassen Denial-of-Service-Angriffe, Cache-Poisoning und Security-Bypässe. Besonders kritisch: Angreifer können die Lücken ohne Anmeldedaten ausnutzen – ein klassisches Angriffsmuster für Attacken auf kritische Infrastruktur.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie sofort, ob BIND auf Ihren Servern installiert und aktiv ist. Falls ja, spielen Sie die Sicherheitsupdates über Ihren Patchkanal (SUSE oder Ubuntu) innerhalb von 7 Tagen ein. Zusätzlich sollten Sie DNS-Dienste, die nicht extern erreichbar sein müssen, durch Firewall-Regeln auf autorisierte Clients beschränken.
Die Advisory-ID lautet DFN 2026-5959. Bei Fragen zur Umsetzung kontaktieren Sie Ihr IT-Sicherheitsteam.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5959 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 23.10.2026