c-ares: Sicherheitsupdates gegen DoS-Angriffe verfügbar

Die DNS-Resolver-Bibliothek c-ares weist mehrere Schwachstellen auf, die remote ausgenutzt werden können. Betroffen sind zahlreiche weit verbreitete Anwendungen wie Node.js, curl und nginx-Module.

Risikobewertung

Das Risiko wird als mittel eingestuft. Die Schwachstellen ermöglichen primär Denial-of-Service-Angriffe, bei denen Dienste zum Absturz gebracht werden können. Eine Authentifizierung ist nicht erforderlich. Besonders kritisch ist dies, wenn c-ares-abhängige Anwendungen direkt aus dem Internet erreichbar sind. Zwei der betroffenen CVEs (CVE-2020-22217, CVE-2022-4904) sind bereits älter und bekannt.

Was ist zu tun?

Administratoren von Ubuntu 22.04 LTS sollten das verfügbare Sicherheitsupdate zeitnah einspielen. Der Befehl lautet: apt-get update && apt-get upgrade libc-ares2. Prüfen Sie anschließend, welche Dienste c-ares nutzen und ob diese netzwerkseitig exponiert sind. Nutzer von SLES 15 sollten die Verfügbarkeit eines Patches überprüfen. Windows-Systeme sind nicht betroffen. Der empfohlene Zeitrahmen für die Behebung liegt bei 30 Tagen.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5960 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 23.10.2026

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