Python Tornado: Sicherheitslücken in Ubuntu-Systemen erfordern Update
Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen in Python Tornado bekannt gemacht, die Linux-Server betreffen. Betroffen sind insbesondere Ubuntu 22.04 LTS-Systeme, auf denen das Web-Framework installiert sein könnte.
Risikobewertung
Die Schwachstellen ermöglichen HTTP-Request-Smuggling, das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen, Denial-of-Service-Angriffe und Informationsoffenlegung. Die Risikostufe wird als MITTEL eingestuft. Ein positiver Aspekt: Es gibt derzeit keine Hinweise auf aktive Ausnutzung in der Praxis. Allerdings ist keine Authentifizierung erforderlich, um die Lücken auszunutzen.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst auf allen Ubuntu 22.04 LTS-Systemen, ob python-tornado installiert ist. Nutzen Sie dazu den Befehl dpkg -l python-tornado oder pip show tornado. Falls das Paket vorhanden und aktiv genutzt wird, spielen Sie die Ubuntu-Sicherheitsupdates zeitnah ein. Ist python-tornado installiert, aber nicht in Verwendung, deinstallieren Sie es. Dokumentieren Sie das Ergebnis für Ihre Compliance-Unterlagen.
Handlungsfrist: 30 Tage.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-5988 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 24.10.2026