Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für Ubuntu und SLES erforderlich
Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die lokale Angriffe ermöglichen. Betroffen sind Ubuntu 22.04 LTS und SUSE Linux Enterprise Server 15. Die Schwachstellen tragen die CVE-Nummern CVE-2026-43020, CVE-2026-43450, CVE-2026-46149, CVE-2026-46259 und CVE-2026-52972 sowie drei weitere.
Risikobewertung
Die Schwachstellen erfordern lokalen Zugriff auf das System und können von Benutzern mit normalen Rechten ausgenutzt werden. Ein Angreifer könnte seine Berechtigungen erhöhen oder den Server zum Absturz bringen. Der CVSS-Score liegt bei 7.8 (hoch). Allerdings zeigen aktuelle Daten, dass die praktische Ausnutzung derzeit sehr gering ist. Besonders kritisch sind Systeme mit mehreren Benutzern oder nicht vertrauenswürdigen lokalen Konten.
Was ist zu tun?
Spielen Sie die Kernel-Updates im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Prüfen Sie die Sicherheitshinweise Ihrer Linux-Distribution (Ubuntu USN oder SUSE SLES) auf verfügbare Patches. Systeme mit erhöhtem Risiko sollten vorrangig aktualisiert werden. Nach dem Update ist ein Neustart erforderlich.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-6162 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 30.10.2026