Linux-Kernel: Kritische Sicherheitslücken erfordern schnelle Updates

Das DFN-CERT hat ein wichtiges Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht. Betroffen sind insbesondere SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 15 und Ubuntu 22.04 LTS.

Risikobewertung

Die Schwachstellen werden als HOCH eingestuft. Sie ermöglichen es Angreifern, beliebigen Code auszuführen und Administratorrechte zu erlangen. Das Advisory listet mindestens 13 CVE-Nummern auf, darunter kritische Remote-Code-Execution-Lücken. Für SLES-Systeme stehen bereits Patches zur Verfügung.

Was ist zu tun?

Unternehmen mit SLES 15 SP6 oder SP7 sollten die bereitgestellten Live-Patches zeitnah einspielen. Der Vorteil: Live-Patching ermöglicht Updates ohne Neustart. Nutzer von Ubuntu 22.04 LTS sollten ihre Systeme auf verfügbare Kernel-Updates prüfen und diese ebenfalls installieren.

Handlungsfrist: Die Updates sollten innerhalb von 7 Tagen eingespielt werden. Sobald detaillierte CVE-Informationen verfügbar sind, empfehlen wir eine Neubewertung der Prioritäten.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-6302 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 04.11.2026

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