Linux-Kernel: Kritische Sicherheitslücken erfordern zeitnahe Updates
Das DFN-CERT warnt vor mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel, die es Angreifern ermöglichen, beliebigen Code auszuführen oder Administratorrechte zu erlangen. Das Advisory DFN 2026-6463 betrifft primär SUSE Linux Enterprise Server 12 SP5, doch auch neuere Versionen könnten betroffen sein.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden als HOCH eingestuft. Insgesamt sind über 130 Lücken dokumentiert, darunter kritische Remote-Code-Execution-Fehler und lokale Privilegieeskalationen. Während die meisten Schwachstellen erhöhte Benutzerrechte voraussetzen, bleibt das Gesamtrisiko erheblich. Unternehmen, die SLES 12 SP5 einsetzen, sind unmittelbar betroffen. Betreiber von SLES 15 sollten prüfen, ob separate Kernel-Advisories für ihre Version vorliegen.
Was ist zu tun?
Unternehmen sollten verfügbare Kernel-Updates für alle Linux-Systeme innerhalb von 7 Tagen einspielen. Priorisieren Sie SLES 12 SP5-Systeme, falls diese im Einsatz sind. Überwachen Sie die SUSE Security Advisories aktiv auf Updates für SLES 15. Testen Sie Updates zunächst in einer Testumgebung, bevor Sie diese produktiv ausrollen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-6463 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 07.11.2026