Europols Schatten-IT: Millionen Datensätze ohne Kontrolle

Laut einem Bericht von heise.de belegen interne Dokumente, dass Europol jahrelang bis zu 99 % seiner operativen Daten auf einer Plattform ohne IT-Kontrolle und Zugriffsprotokollierung verarbeitete — darunter Standortdaten, Finanztransaktionen und Ausweisdokumente auch von Unverdächtigen. Der EU-Datenschutzbeauftragte wurde offenbar gezielt im Dunkeln gelassen. Ein ehemaliger Insider berichtet, die Behörde versuche das System nun nachträglich zu legalisieren.

Wer prüfen möchte, ob eigene Daten betroffen sind, kann über die nationale Datenschutzbehörde (Deutschland: BfDI) oder direkt per Formular auf der Europol-Website eine Auskunft beantragen. Angesichts fehlender Protokolle ist allerdings offen, wie vollständig die Antwort ausfällt.

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