Feb. 2024: SolarWinds behebt mit Update 5 kritische Schwachstellen
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Im Februar 2024 wurden fünf kritische Remote Code Execution (RCE)-Schwachstellen in SolarWinds Access Rights Manager (ARM) entdeckt, die die Sicherheit zahlreicher Systeme weltweit gefährdeten. Besonders alarmierend war, dass drei dieser Schwachstellen als “kritisch” eingestuft wurden, da sie Angreifern die Möglichkeit boten, ohne jegliche Authentifizierung Schadcode auf den betroffenen Systemen auszuführen.
Betroffene Software und Schwachstellen
Die Sicherheitslücken betrafen SolarWinds ARM Versionen bis einschließlich 2023.2. Zu den kritischen CVEs gehörten:
- CVE-2023-40057: Eine kritische Schwachstelle im “orion-web” Dienst, die durch einen Pufferüberlauf Angreifern ermöglichte, beliebigen Code auszuführen.
- CVE-2024-23476: Ebenfalls im “orion-api” Dienst, wo ein Fehler in der API-Eingabevalidierung zu unauthentifiziertem RCE führte.
- CVE-2024-23479: Eine Schwachstelle im “orion-app” Dienst, die aufgrund eines Fehlers in der Codeausführung kritischen unauthentifizierten RCE ermöglichte.
Zwei weitere Schwachstellen wurden mit einem geringeren Risiko eingestuft, darunter:
- CVE-2024-23480: Eine hohe Schwachstelle im “orion-web” Dienst, die authentifizierten Benutzern erlaubte, beliebigen Code auszuführen.
- CVE-2024-23481: Eine mittlere Schwachstelle im “orion-app” Dienst, die eine Rechteausweitung für authentifizierte Benutzer ermöglichte.
Empfehlungen zur Absicherung
Angesichts der Schwere dieser Schwachstellen wurden SolarWinds-Nutzer dringend dazu aufgefordert, ihre Systeme auf die neueste Version von ARM (2023.2.3) zu aktualisieren, um die Sicherheitslücken zu schließen. Darüber hinaus empfahl SolarWinds, die Systeme auf Anzeichen früherer Angriffe zu überprüfen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Netzwerksegmentierung und Zugriffskontrolllisten zu implementieren, um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten.