Gmail führt vereinfachte End-to-End-Verschlüsselung für Google Workspace User ein

Google hat am 1.4.25 eine Funktion von Gmail vorgestellt, die es Google Workspace Nutzern ermöglicht, E-Mails mit End-to-End-Verschlüsselung (E2EE) zu versenden – ganz ohne den bisherigen S/MIME-Komplexitätsaufwand. Die Funktion wird zunächst in Beta für interne Gmail-Nutzer verfügbar gemacht und soll in den nächsten Wochen auch an externe Gmail-Konten sowie später an alle E-Mail-Adressen ausgeweitet werden.

Die Verschlüsselung erfolgt über kundenkontrollierte Schlüssel, die außerhalb von Googles Infrastruktur verwaltet werden, wodurch höhere Datensouveränität und Compliance erreicht werden. Zusätzlich können IT-Administratoren externe Empfänger zur Nutzung einer Gast Gmail-Version in deren Workspace einladen, um diesen im Rahmen von E2EE verschlüsselte Nachrichten zukommen zu lassen.

Related Posts

270.000 Samsung-Kundendaten im Darknet aufgetaucht

Etwa 270.000 Datensätze von Samsung Electronics Deutschland sind nach einem Einbruch in das Support-System eines deutschen Geschäftspartner-Unternehmens im Darknet aufgetaucht. In einem bekannten Untergrundforum bietet ein Nutzer mit dem Handle “GHNA” die gestohlenen Daten – Kundenzufriedenheits-Tickets inklusive vollständiger Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und mehr – für lediglich acht Credits (ca. zwei Euro) zum Verkauf an.

Read More

Datenleck bei NTT Communications betrifft über 17.000 Firmenkunden weltweit

NTT Communications hatte am 5. Februar einen IT-Sicherheitsvorfall in Form von unautorisierten Zugriff auf ihr internes Order Information Distribution System festgestellt. Dabei könnten Informationen zu Firmenkunden – wie Vertragsnummern, Kundennamen, Ansprechpartner, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Adressen und Service-Nutzungsdaten – nach außen gelangt sein. Daten individueller Kunden blieben hiervon unberührt.

Read More

Hackerangriff auf Swiss Life betrifft Tausende Pensionskassen Kunden

Beim Finanzkonzern Swiss Life ist es zu einem Hackerangriff gekommen, bei dem bis zu 60 Pensionskassen mit rund 13'000 Versicherten betroffen sein könnten. Der Vorfall ereignete sich zwischen dem 15. und 21. Februar 2025 und betraf einen externen SMS-Dienstleister, der für die Zwei-Faktor-Authentifizierung im Kundenportal zuständig ist.

Read More