Hacker Angriff auf französischen TK Anbieter Orange - Group

Orange Group bestätigt Hackerangriff – Ein Hacker, der sich unter dem Alias „Rey“ ausgibt und der HellCat-Ransomware-Gruppe zugeordnet wird, hat angeblich fast 12.000 Dateien im Wert von rund 6,5 GB gestohlen. Dabei seien interne Dokumente, E-Mail-Adressen (insgesamt 380.000 einzigartige Adressen), Quellcodes, Verträge, Rechnungen sowie Mitarbeiter- und Kundendaten, vornehmlich der rumänischen Niederlassung, entwendet worden.

Das Unternehmen bestätigte den Vorfall gegenüber BleepingComputer und betonte, dass der Angriff über eine nicht-kritische Backoffice-Anwendung erfolgte. Trotz der einstündigen Datenexfiltration, die über drei Stunden unentdeckt blieb, habe dies keinerlei Einfluss auf den laufenden Betrieb der Kunden gehabt. Orange hat sofortige Maßnahmen eingeleitet und ermittelt derzeit, um die Auswirkungen des Leaks zu minimieren.

Ein von „Rey“ veröffentlichter Hinweis auf einem Hackerforum beschreibt den Angriff als gezielten Einbruch, der über kompromittierte Zugangsdaten und Sicherheitslücken in Jira-Software und internen Portalen möglich wurde. Orange arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen und verpflichtet sich, regelmäßige Updates zum Stand der Untersuchungen zu liefern.

Related Posts

Cyberangriff auf sieben weiterführende Schulen im Landkreis Kitzingen

Am 23. Oktober 2024 wurden die IT-Systeme mehrerer weiterführender Schulen im Landkreis Kitzingen Ziel eines Cyberangriffs. Betroffen sind unter anderem die Staatlichen Realschulen in Kitzingen und Dettelbach, das Armin-Knab-Gymnasium, das Gymnasium Marktbreit, die Berufsschule und FOSBOS sowie die Erich Kästner Schule. Auch der Schulstandort Ochsenfurt ist offline. Der Unterricht läuft jedoch vorerst weiter, allerdings gibt es starke Einschränkungen bei der digitalen Kommunikation.

Read More

Neue Ransomware-Bande erpresst die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)

Eine bislang unbekannte Ransomware-Gruppe namens “PlayBoy” behauptet, Daten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) gestohlen zu haben. Die Bande hat eine Frist bis zum 5. November gesetzt und droht mit der Veröffentlichung der Daten, sollte kein Lösegeld gezahlt werden. Obwohl die DIHK den Vorfall offiziell nicht bestätigt hat, erklärte sie gegenüber csoonline.com, dass sie ihre Systeme überprüft und bislang keine Hinweise auf Datenabflüsse oder Sabotageakte vorliegen. Die Identität der PlayBoy-Gruppe bleibt weiterhin unbekannt.

Read More

Cyberangriff auf Deutsche Bischofskonferenz – IT-Systeme lahmgelegt

Ein Hackerangriff am 10.02.2025 hat das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn schwer getroffen. Die katholische Bischofskonferenz ist derzeit nur eingeschränkt erreichbar, wie in einer Pressenachricht berichtet wird.

Read More