Hackerangriff auf Johannesstift Diakonie: IT-Systeme weitgehend ausgefallen

Am Morgen des 13. Oktober 2024 wurde die Johannesstift Diakonie in Berlin Opfer eines schweren Cyberangriffs. Der Angriff, ein sogenannter Crypto-Überfall, hat zur Verschlüsselung der zentralen Server geführt, wodurch der Großteil der IT-Systeme in den Einrichtungen, einschließlich mehrerer Krankenhäuser, ausgefallen ist. Betroffen ist unter anderem das Evangelische Krankenhaus Hubertus.

Die E-Mail-Kommunikation ist derzeit nicht möglich, jedoch bleiben die Webseite und das Intranet des Unternehmens funktionsfähig. Dank der Notfallkonzepte läuft der Krankenhausbetrieb stabil, wobei einige planbare Eingriffe verschoben werden mussten.

Die IT-Abteilung arbeitet intensiv an der Wiederherstellung der Systeme. Ein Krisenteam steuert die Maßnahmen zur Datensicherung, und externe Experten analysieren die Datensicherheit. Bisher gibt es keine Hinweise auf einen Datenabfluss.

Die Behörden, darunter das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und die Polizei, wurden informiert.

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