Hackerangriff auf Webseite des Weltkirchenrats

Es gab an Weihnachten einen Ransomware Angriff den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), infolge dessen die Kommunikationsysteme incl. die Webseite des Weltkirchenrats lahmgelegt worden sind. Die Seite ist Stand 28.12.23 immer noch nicht erreichbar. Der Generalsekretär des ÖRK Jerry Pillay verurteilte den Hackerangriff. Aktuell ist das IT Team der Organisation noch mit der Wiederherstellung der Systeme beschäftigt. Der in Genf ansässige Weltkirchenrat hat die Schweizer Polizei und die zuständigen schweizerischen Behörden über den Vorfall informiert.

Das ist nicht das erste mal, dass der ÖRK Opfer einer Hackerattacke wurde. Bereits im April 2019 kam es dazu, dass die Hackergruppe “The Chinese Expert Group” den Email Account der Kommunikationsdirektorin hackte und eine Zahlung von 159.000 US-Dollar innerhalb von 72 Stunden forderte. Sie drohten, die Fotos weltweit zu verbreiten und die Website und die sozialen Medien des WCC zu hacken. Der WCC verurteilte den Angriff, lehnte es jedoch ab, auf solche Drohungen einzugehen und verschärfte in Folge des Angriffs die IT Sicherheitsmaßnahmen.

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