Internationale Datenschutzkonferenz verabschiedet Resolution für vertrauenswürdigen internationalen Datenverkehr

Vom 28. Oktober bis zum 1. November fand in Jersey die Global Privacy Assembly (Internationale Datenschutzkonferenz verabschiedet Resolution für vertrauenswürdigen internationalen Datenverkehr) statt, bei der Datenschutzbehörden aus über 130 Ländern zusammenkamen. Auf Initiative der deutschen Delegation unter Leitung der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, wurde eine Resolution zum „Data Free Flow with Trust“ (DFFT) verabschiedet. Diese Resolution wurde in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Datenschutzbeauftragten entwickelt und zielt darauf ab, vertrauenswürdige Rahmenbedingungen für den internationalen Datenaustausch zu schaffen. Die Empfehlungen der GPA zu DFFT legen zentrale datenschutzrechtliche Elemente fest, um Standards wie Standardvertragsklauseln und Zertifizierungen zu harmonisieren und somit die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von Datenübermittlungen zu fördern.

Ein weiterer Schwerpunkt der diesjährigen GPA-Konferenz war die Diskussion um technologische Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und Large Language Models. Die BfDI nahm an einer Paneldiskussion teil, in der Fragen zu den datenschutzrechtlichen Herausforderungen dieser Technologien erörtert wurden. Zudem stellte Prof. Dr. Specht-Riemenschneider die Arbeit der International Working Group on Data Protection in Technology (IWGDPT) vor, auch bekannt als „Berlin Group“.

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