Kritische Lücke CVE-2025-22252 in FortiOs, FortiProxy und Fortiswichtmanager entdeckt

In FortiOS, FortiProxy und FortiSwitchManager wurde eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2025-22252, CVSS 9.0) entdeckt: Bei TACACS+-Authentifizierung gegen einen externen TACACS+-Server mit ASCII-Authentifizierung kann ein Angreifer, der bereits über Anmeldedaten eines Administrator-Kontos verfügt, die Zugangskontrolle umgehen und sich als gültiger Admin anmelden. Betroffen sind FortiOS 7.6.0 (Upgrade auf ≥ 7.6.1 empfohlen), FortiOS 7.4.4–7.4.6 (Upgrade auf ≥ 7.4.7), FortiProxy 7.6.0–7.6.1 (Upgrade auf ≥ 7.6.2) und FortiSwitchManager 7.2.5 (Upgrade auf ≥ 7.2.6). Systeme, die PAP, MSCHAP oder CHAP verwenden, sind nicht betroffen. Als kurzfristige Abhilfe kann die TACACS+-Konfiguration so angepasst werden, dass ASCII-Authentifizierung deaktiviert oder auf ein sicheres Verfahren umgestellt wird. Fortinet dankt den Entdeckern Cam B. und Matheus Maia für die verantwortungsvolle Meldung.

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Ivanti patcht kritische Lücke CVE-2025-22462 in Ivanti Neurons for ITSM

Ivanti hat am 13. Mai 2025 ein kritisches Sicherheitsupdate für „Ivanti Neurons for ITSM (On-Premises Only)“ veröffentlicht. Die Lücke CVE-2025-22462 (CWE-288) erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, bei fehlerhafter Konfiguration Administratorrechte zu erlangen (CVSS 9.8 – kritisch; Environmental Score 6.9 – mittel). Betroffen sind die Versionen 2023.4, 2024.2 und 2024.3; je ein „May 2025 Security Patch“ steht über das Ivanti-Downloadportal bereit. Ivanti empfiehlt, den Patch umgehend einzuspielen und den Zugriff auf die IIS-Instanz netzwerkseitig (IP-Whitelist, DMZ) einzuschränken, um das Risiko weiter zu minimieren. Bislang sind keine Ausnutzungen in Kundenumgebungen bekannt.

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Kritische Spoofing Schwachstelle in Azure Storage Resource Provider aufgetaucht

Am 8. Mai 2025 wurde CVE-2025-29972 veröffentlicht, eine kritische Spoofing-Schwachstelle im Azure Storage Resource Provider (SRP). Die als SSRF (Server-Side Request Forgery, CWE-918) klassifizierte Lücke trägt die maximale CVSS-Bewertung von 9,9 bzw. 8,9 und erlaubt Angreifern bei niedrigen Rechten und ohne Nutzerinteraktion, beliebige Anfragen im Namen des Dienstes auszuführen. Microsoft hat das Problem bereits vollständig behoben, sodass für Kund:innen kein Handlungsbedarf besteht. Die Koordinierte Offenlegung wurde von Stav Nir und G1ND1L4 (beide Microsoft) unterstützt und bestätigt. Weitere Details finden Interessierte auf der CVE-Eintragseite CVE-2025-29972 und in den Microsoft-Lebenszyklusinformationen.

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Mehrere Schwachstellen in Zoom gepatcht

Zoom Video Communications hat am 13. Mai 2025 einen neuen Sicherheitshinweis veröffentlicht: Insgesamt acht Schwachstellen in verschiedenen Zoom-Anwendungen (Desktop, mobile Apps, SDKs und VDI) wurden mit mittlerem Risiko eingestuft. Betroffen sind unter anderem CVE-2025-46785, CVE-2025-30668 bis CVE-2025-30663 (CWE-20, CWE-126, CWE-476, CWE-78, CWE-362). Ein Angreifer könnte die Lücken über das Netzwerk ausnutzen, um Sicherheitsbeschränkungen zu umgehen oder DoS-Angriffe zu starten. Zoom bestätigt, dass öffentliche Exploits bislang nicht bekannt sind und empfiehlt umgehend das Einspielen der aktuellen Updates. Ein Patch steht auf der Zoom-Website bereit. Nutzer sollten ihre Clients und SDKs zeitnah aktualisieren, um Angriffe zu verhindern.

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