Kritische RCE-Schwachstelle CVE-2025-2945 in pgAdmin entdeckt

Am 4. April 2025 wurde eine gravierende Remote Code Execution (RCE) Schwachstelle in der beliebten PostgreSQL-Administrationsoberfläche pgAdmin (Versionen < 9.2) öffentlich gemacht. Die Sicherheitslücke (CVE-2025-2945) betrifft zwei API-Endpunkte: /sqleditor/query_tool/download/<int:trans_id> und /cloud/deploy. In beiden Fällen wird unvalidierter Benutzereingabe durch die gefährliche Python-Funktion eval() verarbeitet – ein klassisches Einfallstor für RCE-Angriffe.

Ein authentifizierter Angreifer kann durch das gezielte Senden eines manipulierten POST-Requests beliebigen Code auf dem Server ausführen. Ein Beispiel: Durch einen Payload im Feld query_commited wie open('/tmp/pyozzi-poc', 'w') wird direkt eine Datei auf dem Server erstellt. Noch kritischer ist der zweite Angriffspfad im Cloud-Deploy-Modul, bei dem durch gezielte Eingaben sogar eine Reverse Shell geöffnet werden kann – inklusive vollständigem Zugriff auf Systemressourcen.

Konsequenzen eines erfolgreichen Angriffs:

  • Zugriff auf und Manipulation von Datenbanken
  • Bewegung im internen Netzwerk (Lateral Movement)
  • Diebstahl von Anmeldedaten und Tokens
  • Rechteausweitung und Persistenz

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