Kritische Sicherheitslücke in Splunk ermöglicht Remote Code Execution

Splunk hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke (CVE-2025-20229) in älteren Versionen von Splunk Enterprise und der Splunk Cloud Platform veröffentlicht. Die Schwachstelle erlaubt es, durch den Upload einer Datei in das Verzeichnis $SPLUNK_HOME/var/run/splunk/apptemp, beliebigen Code auszuführen – und das bereits mit einem niedrig privilegierten Benutzerkonto ohne Admin- oder Power-Rolle. Ursache ist eine fehlende Autorisierungsprüfung, die einen Remote Code Execution (RCE)-Angriff ermöglicht.

Betroffen sind alle Splunk-Enterprise-Versionen unter 9.3.3, 9.2.5 und 9.1.8 sowie diverse Versionen der Splunk Cloud Platform. Der CVSS-Score liegt bei 8.0 und stuft die Lücke damit als hoch ein. Ein erfolgreicher Angriff kann gravierende Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit haben. Aktuell gibt es keine Workarounds oder Erkennungsmechanismen. Splunk empfiehlt dringend ein Update auf die gepatchten Versionen. Für Cloud-Kunden wird das Problem bereits aktiv behoben.

Related Posts

VMware-VM-Exploits führen zu Hypervisor-Kontrolle und Ransomware-Angriffen

Am 19. März 2025 veröffentlichte Sicherheitsexperte Nital Ruzin eine brisante Analyse zu aktiven Angriffen auf VMware-Umgebungen. Die Ausnutzung dreier kritischer Schwachstellen (CVE-2025-22224, -22225, -22226) ermöglicht sogenannten VM Escapes, bei denen Angreifer aus einer kompromittierten virtuellen Maschine ausbrechen und Kontrolle über den Hypervisor (ESXi) erlangen – eine Eintrittskarte für die großflächige Ransomware-Verteilung.

Read More

CVE-2024-10441 – Remote Code Execution in Synology-Produkten

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2024-10441) wurde in mehreren Synology-NAS Produkten entdeckt. Die Schwachstelle beruht auf unzureichendem Encoding bzw. Escaping von Ausgaben im System-Plugin-Daemon, was es Angreifern ermöglicht, per Remote Code Execution beliebigen Code auszuführen. Betroffen sind Synology DiskStation Manager (DSM), Unified Controller (DSMUC) und BeeStation Manager (BSM) in älteren Versionen – beispielsweise DSM vor 7.2.2‑72806‑1, DSMUC vor 3.1.4‑23079 und BSM vor 1.1‑65374. Mit einem CVSS v3.1 Basis-Score von 9.8 ist diese Schwachstelle als kritisch einzustufen. Nutzer werden dringend aufgefordert, ihre Systeme auf die entsprechenden Fix-Versionen zu aktualisieren.

Read More

Kritischer Auth-Bypass in Fortinet-Produkten aktiv ausgenutzt (CVE-2024-55591, CVE-2025-24472)

Fortinet warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in FortiOS und FortiProxy, die derzeit aktiv ausgenutzt wird. Die Schwachstellen (CVE-2024-55591 und CVE-2025-24472) ermöglichen es Angreifern, über präparierte Anfragen an das Node.js WebSocket-Modul oder manipulierte CSF-Proxy-Requests die Authentifizierung zu umgehen und Super-Admin-Rechte zu erlangen.

Read More