Kritische Sicherheitslücken in OpenShift zur Privilege Escalation und Befehlseinschleusung gefunden

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Am 16. September 2024 wurden zwei schwerwiegende Schwachstellen in der OpenShift Container Platform bekannt gegeben, die potenziell zu einer Kompromittierung von Clustern führen können. Beide Sicherheitslücken betreffen den Build-Prozess und erlauben es Angreifern, mit bestimmten Berechtigungen, beliebige Befehle auszuführen und erweiterte Rechte zu erlangen.

CVE-2024-45496 - Missbrauch von erhöhten Rechten im Build-Prozess

Diese Schwachstelle tritt auf, wenn der git-clone-Container während der Build-Initialisierung mit privilegierten Rechten läuft. Ein Angreifer mit Entwicklerzugriff kann eine speziell gestaltete .gitconfig-Datei bereitstellen und dadurch beliebigen Code auf dem Knoten ausführen, auf dem der Container läuft. Der Fehler betrifft die OpenShift-Build-Strategien “Docker” und “Source”.

Schweregrad: CVSS 9.9 (kritisch)

Mitigation: Cluster-Administratoren sollten die Verwendung der “Docker”- und “Source”-Strategien einschränken oder für vertrauenswürdige Benutzer reservieren.

CVE-2024-7387 - Pfadüberschreitung und Befehlseinschleusung

Diese Schwachstelle ermöglicht es einem Angreifer, Pfadüberschreitungsangriffe durchzuführen, wenn eine Docker-Build-Strategie verwendet wird. Angreifer können durch das Überschreiben von ausführbaren Dateien innerhalb des privilegierten Containers mithilfe des Attributs spec.source.secrets.secret.destinationDir in der BuildConfig-Definition beliebige Befehle auf dem OpenShift**-**Clustern ausführen.

Schweregrad: CVSS 9.1 (hoch)

Mitigation: Cluster-Administratoren sollten die Verwendung der “Docker”-Build-Strategie einschränken oder nur hoch vertrauenswürdigen Benutzern erlauben.

Redhat hat mittlerweile Patches bereitgestellt und empfiehlt die Einschränkung von Build Strategy Rechten.

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