Linkedin nutzt ab November Nutzerdaten für KI-Training

Ab dem 3. November 2025 will Linkedin sämtliche Nutzerdaten für das Training generativer KI-Modelle einsetzen – es sei denn, Mitglieder widersprechen aktiv in den Datenschutzeinstellungen.

Die Microsoft-Tochter beruft sich im Europäischen Wirtschaftsraum dabei auf „Berechtigte Interessen“ nach DSGVO, wie bereits von der irischen Datenschutzbehörde abgesegnet. Eingeloggte Nutzer werden über Einblendungen informiert.

Neben der KI-Nutzung erweitert Linkedin auch seine Datenauswertung für Werbung. Künftig sollen Profildaten, Feedaktivitäten und Interaktionen konzernweit mit Microsoft geteilt werden, um personalisierte Anzeigen zu schalten. Umgekehrt fließen auch Microsoft-Daten zurück zu Linkedin. Nutzer können dem durch mehrere Opt-out-Optionen widersprechen.

Related Posts

OpenAI will kritische ChatGPT-Verläufe Behörden melden

Das KI-Unternehmen OpenAI plant, bei gefährlichen Inhalten in ChatGPT-Konversationen stärker einzugreifen. Wenn Nutzer anderen Menschen ernsthaft Schaden androhen, sollen entsprechende Verläufe von einem Team geprüft und – falls akute Gefahr besteht – an die Strafverfolgung weitergegeben werden.

Read More

Möglicher PayPal-Datenleck betrifft Millionen Nutzer

Ein Bedrohungsakteur mit dem Namen „Chucky_BF“ behauptete am 16.8.25 in einem Untergrundforum, Zugangsdaten von 15,8 Millionen PayPal-Konten zu verkaufen. Die angeblich geleakte Datenbank umfasst:

Read More

Microsofts China-Stützpunkt könnte US-Verteidigungsdaten gefährden

Ein kaum bekanntes Support-Programm von Microsoft könnte laut einer umfangreichen ProPublica-Recherche eine massive Sicherheitslücke im US-Verteidigungsministerium darstellen. Demnach setzt Microsoft zur Wartung sensibler Regierungs-Cloud-Systeme Ingenieure in China ein – überwacht lediglich von US-Personal mit oft unzureichender technischer Qualifikation.

Read More