Österreich: Faxverbot stellt Gesundheitssektor vor Herausforderungen

Seit dem 1. Januar 2025 ist der Faxversand von Gesundheitsdaten in Österreich aus Datenschutzgründen verboten. Ziel ist eine bessere Datensicherheit, doch es entstehen erhebliche Probleme in Krankenhäusern und Arztpraxen.

Da viele Einrichtungen keine passenden Alternativen haben, kommt es zu Verzögerungen. Laut Der Standard werden Befunde nun teilweise per Taxi oder Rettungsdienst transportiert. Einige Kliniken faxen trotz des Verbots weiter, wenn das elektronische System ausfällt. Die ÖGK bietet das Clouddienst-System FTAPI an, doch viele Ärzte empfinden es als zu kompliziert. Zudem sind viele digitale Systeme nicht kompatibel, weshalb oft physische Botendienste genutzt werden.

Die ÖGK bestätigt vereinzelt Botendienste, betont jedoch deren vorübergehende Nutzung. Die niederösterreichische Landesgesundheitsagentur spricht von großen organisatorischen Problemen.

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